Zum 1. Januar 2021 wird die „Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung“ (OPFEP) eingeführt, welche ein paar Änderungen mit sich bringt.

Einerseits wurde zur besseren Beurteilung der Fahrkompetenz ein elektronisches Prüfprotokoll entwickelt, mithilfe dessen die Fahrerlaubnisprüfer einzelne Fahraufgaben objektiver bewerten können. Andererseits sollen Fahrschülerinnen und Fahrschüler nach ihrer Prüfung eine verbesserte Rückmeldung erhalten, weshalb ein Feedbackgespräch Bestandteil der Prüfung sein wird. Außerdem erhält jeder Fahrerlaubnisbewerber eine schriftliche Rückmeldung über seine Stärken und Schwächen in der Prüfungsfahrt, und zwar unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden wurde oder nicht.

Um diese Änderungen wirksam umsetzen zu können, wurde die Prüfzeit für alle Führerscheinklassen um 10 Minuten erhöht, wovon sich 5 Minuten auf die Fahrzeit beziehen und 5 Minuten auf das Feedbackgespräch. Eine Prüfung der Klasse B dauert somit ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr 45, sondern insgesamt 55 Minuten.

Damit ändern sich auch die Prüfgebühren beim TÜV.
Dies betrifft alle Fahrerlaubnisbewerber, deren praktische Prüfung nach dem 1. Januar 2021 stattfindet – unabhängig davon, ob man die Gebühr, die 2020 galt, bereits gezahlt hat. In diesem Fall erhält man ein Anschreiben mit dem noch offenen Differenzbetrag vom TÜV.

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